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OS X 10.8: System-Ordner umbenennen

10 Nov

Ein kleiner Störfaktor in der Optik von OS X (Mountain Lion) ist für mich die Tatsache, dass der defaut-Ordner für Video-Dateien im deutschen Betriebsystem „Filme“ heisst. Unter Ubuntu heisst der vergleichbare Ordner „Video“, was meines Erachtens viel logischer ist, da in dem Ordner zum Beispiel auch TV-Serien gespeichert werden können.

Screenshot Forklift

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CyanogenMod auf dem Motorola Droid Razr

03 Nov

Nachdem mein Motorola Droid Razr seit einiger Zeit von einem Nexus 4 als ständiger Begleiter abgelöst wurde und Caschy eine tolle Liste zusammengetragen hat, was man alles mit einem alten Android-Gerät machen kann, wurde es höchste Zeit Cyanogen Mod auf dem Droid Razr zu installieren. Für das Custom-ROM habe ich mich entschieden um die volle Auswahl an Apps zu haben und weil 4.3 besser ist als 4.0.4.

Die Anleitung von cyanogenmod.org war – für eine Custom-ROM-Flash-Anleitung – recht einfach zu verstehen. Trotzdem hier noch eine paar mögliche Stolpersteine, die sich mir in den Weg gelegt haben:

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Apple MagSafe vs MagSafe 2

27 Okt

Warum gibt es den Apple MagSafe 2 Stromstecker nicht in L-Form? Würde viel besser auf meinen Schreibtisch passen und sieht meiner Meinung auch viel besser aus als das klobige T-Stück.

MagSafe vs MagSafe 2

 
 

Links zum Denken 14

20 Okt
 
 

Air Berlin und mein kaputter Koffer – Teil 3

14 Okt

Nach der Ankunft am Flughafen Zürich bin ich – wie von Herrn AAAAAA am Air Berlin Serviceschalter empfohlen – zum Swissport Lost and Found Schalter im Baggage Claim Bereich gegangen.

Nachdem ich dort meine ganze Leidensgeschichte erzählt hatte, informierte mich der Swissport Mitarbeiter, dass ein nachträgliches Anlegen eines P.I.R. Berichts technisch gar nicht möglich sei, weil es eine 24 Stunden Frist gibt innerhalb der der Fall in die EDV eingegeben werden muss. Ausserdem kam an diesem Abend kein Air Berlin Flug mehr an, weshalb er auch keinen neuen Vorfall eröffnen konnte (abgesehen davon bin ich diesmal mit Austrian Airlines geflogen).

Er hat mir danach geraten, dass ich – falls ich wirklich eine P.I.R.-Nummer brauche – den Schadensfall einfach der nächsten Fluglinie, die ich verwende, um den Hals hängen könnte. Also zu behaupten, dass der Schaden auf dem Flug passiert wäre und mir gleich eine P.I.R.-Nummer geben zu lassen.

Nachdem ich allerdings von Air Berlin seit 22. Juli ein persönliches Bearbeitungszeichen habe und ich der Meinung bin, dass das Involvieren einer anderen Fluglinie schon sehr an Betrug grenzt, habe ich den Rat nicht befolgt und werde ihn auch nicht befolgen.

Also sitze ich immer noch auf meinem kaputten Koffer. Herr xxxxxxx vom Air Berlin Kundenservice hat sich bis heute – 14. Oktober 2013, mehr als 11 Wochen nach Erhalt des persönlichen Bearbeitungszeichens – nicht bei mir gemeldet.

Air Berlin und mein kaputter Koffer – Teil 4

 
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9. Zurich Film Festival – ZFF Talks

10 Okt

Im Rahmen des 9. Zurich Film Festivals gab es drei ZFF Talks, an denen man kostenfrei im Festivalzentrum am Sechseläuten-Platz teilnehmen konnte. Zwei davon habe ich mir angesehen.

Locationscouting: Die Schweiz als Drehort: Arnold H. Bucher erzählt über das Vorgehen beim Finden der perfekten Location, über Schwierigkeiten beim Erhalten von Drehgenehmigungen, komplizierte Regisseure und vieles mehr. All das demonstriert er anhand konkreter Arbeitsmuster (Sennentuntschi und The Girl with the Dragon Tatoo) und Anekdoten aus seinem Arbeitsalltag.

ZFF Talk 2013 Arnold H. Bucher Locationscouting: Die Schweiz als Drehort

4 von 5 Punkten.

Filmfehler: Gibt es den perfekten Film? Marius Schäfer von fehler-im-film-de referiert über die unterschiedlichen Arten von Filmfehlern (chronologische Fehler, Crew-oder-Equipment-im-Bild, …). Nach der Einleitung zeigt er einzelne Filmausschnitte (Knight and Day, Dirty Dancing, Lethal Weapon 3, Troja, …) und das Publikum darf versuchen das erlernte Wissen in die Praxis umzusetzen und den oder die Fehler zu erkennen. Nach jedem Ausschnitt wird zurückgespult und Marius Schäfer klärt – teilweise anhand von Vergrösserungen und Zeitlupe – den Fehler auf. Daraus ergibt sich eine äusserst unterhaltsame und interaktive Präsentation.

ZFF Talk 2013 Marius Schäfer Filmfehler: Gibt es den perfekten Film?

4 von 5 Punkten.

 
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9. Zurich Film Festival – 3

07 Okt

Spieltrieb: Der Roman von Juli Zeh zählt zu meinen Lieblingsbüchern und dementsprechend gespannt war ich auf die filmische Umsetzung von Gregor Schnitzler. Vielleicht lag es daran, dass ich die Handlung schon kannte oder auch an meinen hohen Erwartungen, aber der Film hat mich nicht überzeugt. Abgesehen vom ersten Drittel, in dem dem Regisseur eine recht gute Einführung in die (Gedanken-)Welt des weiblichen Hauptcharakters Ada Fischer gelungen ist, wirkte der Film – auf mich – an vielen Stellen zu hastig. Die Entwicklung von Ada und Alev ging mir zu rasch.
Im Anschluss waren der Regisseur sowie die Hauptdarsteller Michelle Barthel und Jannik Schümann anwesend. Die Q&A war ernüchternd. Michelle Barthel ist in natura recht schüchtern und ihr mit gekreuzten Beinen da stehen zusammen mit ihrem kindlichen Lachen bei ernsten Fragen machte die Illusion der starken Ada Fischer zunichte.

2 von 5 Punkten.

Puppy Love: Ein Film über zwei Mädchen, die zusammen – und doch jedes für sich – die Sexualität entdecken. Spannend diesen Lebensabschnitt aus der Sicht der weiblichen Seite zu sehen. Der Ausdruck „puppy love“ wird bei Wikipedia recht treffend definiert.

3 von 5 Punkten.

Am Hang: Zwei Männer führen (fast) einen ganzen Film lang Dialog und nach und nach bekommt der Zuseher mit, dass sie über die gleiche Frau sprechen. Als dann auch der ältere Protagonist – der gehörnte Ehemann – die Situation realisiert spitzt sich diese zu und kommt zu einem überraschenden Ende. Trotzdem die erzählte Geschichte vordergründig nicht viel hergibt ist der Film sehr intensiv. Das liegt zum einen an den grossartig spielenden Schauspielern als auch der Art und Weise, wie der Regisseur den Zuseher die Puzzlestücke der Dreiecksbeziehung mit der Zeit selbst zusammensetzen lässt.

4 von 5 Punkten.

 
 

9. Zurich Film Festival – 2

05 Okt

Płynace wiezowce: Ein Film über die Problematik der Homosexualität in Polenin der Gesellschaft. Zwei junge Männer kommen sich trotz widriger Umstände – Familie, Umfeld, eigene Schüchternheit, Gesellschaft – näher und sind am Ende dem gemeinsamen Glück sehr nahe. Die Geschichte könnte in jeder europäischen Grossstadt spielen und zeigt die innere Gedankenwelt des Hauptdarstellers auf eine sehr sensible Art und Weise.
Leider war im Anschluss kein Vertreter der Filmcrew anwesend.

4 von 5 Punkten.

Fire in the Blood: Eine Dokumentation über die Verhältnisse zwischen dem reichen „Westen“ und den armen Entwicklungsländern am Beispiel der nicht-Verbreitung von lebenswichtigen AIDS-Medikament-Generika in Indien und Afrika. Der Autor/Produzent Dylan Mohan Gray zeigt Verbindungen zwischen Politik und Pharmaindustrie und deren weitreichenden Einfluss auf. Wer sich halbwegs für Weltpolitik interessiert und für einen Teil der globalen Gesellschaft hält sollte diesen Film gesehen haben.
Die anschliessende Diskussion mit dem Autor und zwei Mitgliedern der Médecins Sans Frontières hat noch einige weitere Punkte angeschnitten und vertieft. Einziges kleines Manko an dem Film: Die Seite der Pharmaindustrie wird kaum beleuchtet.

5 von 5 Punkten.

Rush: Ein Portrait der Rivalität zwischen Niki Lauda und James Hunt in den späten 70er Jahres des vorherigen Jahrhunderts. DamalsTM war Formel 1 noch ein richtiger – gefährlicher – Sport und der Film fängt dieses Haudegen-Gefühl perfekt ein. Dazu tragen auch die Schauspieler – Chris Hemsworth und vor allem Daniel Brühl – und die perfekte visuelle und akkustische Umsetzung der Formel 1 Autos bei.
Unbedingt im grossen Kino und unbedingt in Originalfassung (Niki Laudas Englisch ist fabelhaft gut umgesetzt) ansehen. Popcorn-Kino Empfehlung!
Nach dem Film kann man sich die Unterschiede zwischen Film und Realität durchlesen (Spoiler!).

5 von 5 Punkten.

Liberace – Too much of a good thing is wonderful: Das erste was ich bei der Anmoderation des Films gelernt habe ist, dass der Filmtitel nicht „Liber-Ace“ sondern „Liberaçe“ („Liberatsche“) ausgesprochen wird. Die erste halbe Stunde ist absolut beeindruckend: Michael Douglas spielt einen opulenten Entertainer in den 50er Jahren in Las Vegas und Matt Damon seinen jungen Lover-Boy. Am Beginn des Films ist man noch überwältigt von den Bildern und Szenen, aber nach und nach hat man sich sattgesehen und es fällt auf, dass die Story nicht viel hergibt.

2 von 5 Punkten.

 
 

9. Zurich Film Festival – 1

29 Sep

Auch dieses Jahr haben wir es uns nicht nehmen lassen uns einigeviele Filme des Zurich Film Festival anzusehen:

Talea: Der österreichische Film Talea erzählt die Annäherung zwischen Jasmin – einem bei einer Pflegefamilie aufwachsenden Teenager – und ihrer Mutter Eva, die aus einem dem Zuschauer nicht bekannten Grund die letzten 14 Jahre im Gefängnis verbracht hat. Die von der Regisseurin Katharina Mückstein gewählte Bildsprache ist sehr langsam und eine wohltuhende Abwechslung zu so manchem „schnell“ produziertem Hollywoodfilm.
Im Anschluss war die Regisseurin anwesend und hat sehr ausführlich auf die zahlreichen Fragen des Publikums geantwortet, was dem Gesamterlebnis für mich einen Extrapunkt verliehen hat.

4 von 5 Punkten.

Houston: Ein erfolgreicher Headhunter aus Deutschland soll den CEO einer grossen amerikanischen Firma diskret abwerben und reist zu diesem Zweck nach Houston. Dort wird er immer wieder an die Grenzen seines Könnens gebracht als nach und nach jeder Versuch der Annäherung scheitert. Ein Film über das Allein-sein und die oberflächliche amerikanische Art.
Nach dem Film war der Drehbuchautor Bastian Günther anwesend, allerdings kamen vom Publikum kaum Fragen. Die Q&A Session hat daher nicht lange gedauert.

3 von 5 Punkten.

Prisoners lief ausser Konkurrenz im Rahmen des Golden Icon Award für Hugh Jackman. Aus dem Grund war dieser auch vor dem Film live vor Ort und hat einige Dinge vom Film erzählt. Und dass er „sein Leben“ der Schweiz verdankt, weil seine Eltern sich in Interlaken kennen gelernt haben (tosender Appaus aus dem Publikum …).

Hugh Jackman am ZFF 2013

Der Film selbst ist eine grossartig erzählte Geschichte über zwei entführte Mädchen. Sehr behutsam – und trotzdem unglaublich packend und intensiv – wird die Suche aus einerseits der Perspektive des Vater einer der Mädchen (H. Jackman) als auch des leitenden Detective (J. Gyllenhaal) dargestellt. Ohne zu Verurteilen oder den Zeigefinger zu heben wird die Frage herausgearbeitet wie weit man sich vom Gesetz entfernen darf um der Wahrheit auf die Spur zu kommen.

5 von 5 Punkten.

Lej en familie A/S: Der englische Titel „Rent a Family Inc.“ verrät mehr über den Inhalt: Herr Ryuichi bietet über seine Firma Menschen zur Miete an. Egal ob ein Ehemann für ein Treffen mit dem Ex-Mann gesucht wird oder die verstorbenen Familienmitglieder der Braut für eine Hochzeit ersetzt werden müssen, Ryuichi hat für jede Situation die passenden Doubles zur Hand. Privat läuft es für ihn nicht so gut, denn seine Frau und seine Kinder entfremden sich immer mehr von ihm.
Was wie ein Spielfilm klingt ist eine sehr sensibel gemachte Dokumentation, die tiefe Einblicke in die japanische Mentalität und Gesellschaft bietet.

4 von 5 Punkten.

 
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Bald …

24 Sep

Zurich Film Festival 2013

zff.com