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9. Zurich Film Festival – 2

05 Okt

Płynace wiezowce: Ein Film über die Problematik der Homosexualität in Polenin der Gesellschaft. Zwei junge Männer kommen sich trotz widriger Umstände – Familie, Umfeld, eigene Schüchternheit, Gesellschaft – näher und sind am Ende dem gemeinsamen Glück sehr nahe. Die Geschichte könnte in jeder europäischen Grossstadt spielen und zeigt die innere Gedankenwelt des Hauptdarstellers auf eine sehr sensible Art und Weise.
Leider war im Anschluss kein Vertreter der Filmcrew anwesend.

4 von 5 Punkten.

Fire in the Blood: Eine Dokumentation über die Verhältnisse zwischen dem reichen „Westen“ und den armen Entwicklungsländern am Beispiel der nicht-Verbreitung von lebenswichtigen AIDS-Medikament-Generika in Indien und Afrika. Der Autor/Produzent Dylan Mohan Gray zeigt Verbindungen zwischen Politik und Pharmaindustrie und deren weitreichenden Einfluss auf. Wer sich halbwegs für Weltpolitik interessiert und für einen Teil der globalen Gesellschaft hält sollte diesen Film gesehen haben.
Die anschliessende Diskussion mit dem Autor und zwei Mitgliedern der Médecins Sans Frontières hat noch einige weitere Punkte angeschnitten und vertieft. Einziges kleines Manko an dem Film: Die Seite der Pharmaindustrie wird kaum beleuchtet.

5 von 5 Punkten.

Rush: Ein Portrait der Rivalität zwischen Niki Lauda und James Hunt in den späten 70er Jahres des vorherigen Jahrhunderts. DamalsTM war Formel 1 noch ein richtiger – gefährlicher – Sport und der Film fängt dieses Haudegen-Gefühl perfekt ein. Dazu tragen auch die Schauspieler – Chris Hemsworth und vor allem Daniel Brühl – und die perfekte visuelle und akkustische Umsetzung der Formel 1 Autos bei.
Unbedingt im grossen Kino und unbedingt in Originalfassung (Niki Laudas Englisch ist fabelhaft gut umgesetzt) ansehen. Popcorn-Kino Empfehlung!
Nach dem Film kann man sich die Unterschiede zwischen Film und Realität durchlesen (Spoiler!).

5 von 5 Punkten.

Liberace – Too much of a good thing is wonderful: Das erste was ich bei der Anmoderation des Films gelernt habe ist, dass der Filmtitel nicht „Liber-Ace“ sondern „Liberaçe“ („Liberatsche“) ausgesprochen wird. Die erste halbe Stunde ist absolut beeindruckend: Michael Douglas spielt einen opulenten Entertainer in den 50er Jahren in Las Vegas und Matt Damon seinen jungen Lover-Boy. Am Beginn des Films ist man noch überwältigt von den Bildern und Szenen, aber nach und nach hat man sich sattgesehen und es fällt auf, dass die Story nicht viel hergibt.

2 von 5 Punkten.

 
 

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