- weisse heterosexuelle Männer beherrschen die Welt und wollen, dass das so bleibt
- noch ein interessanter Artikel zum Thema Geschlechter Gleichheit vs Gleichstellung
- Sigmar Gabriel behauptet, dass in Europa ohne TTIP viele Jobs verloren gehen werden
- Eine US-Studie zu dem Thema behauptet das Gegenteil
- Die ungarische Polizei hat ein Vergewaltungspräventionsvideo veröffentlicht in dem massiv Täter-Opfer-Umkehr betrieben wird
- Apple protokolliert(e) „unabsichtlich“ alle unter OS X 10.10 in Firefox und Thunderbird vorgenommenen Tastatureingaben
- Über den frustrierenden Alltag einer Pilotin einer Billigfluglinie
- In Spanien möchten die Verlage, dass Google dafür bezahlt, dass es Besucher auf die Seiten der Verlage bringt. Google schliesst daraufhin das spanische Google News.
- es ist relativ einfach viel über die Lebensgewohnheiten eines WhatsApp-Benutzer über seinen Online-Status herauszufinden
- Der US Kongress liest nicht was er beschliesst und legalisiert nebenbei „unabsichtlich“ die NSA Überwachung amerikanischer Staatsbürger
Links zum Denken 31
Links zum Denken 30
- Wer sein Smartphone mit dem Fingerabdruck entsperrt kann in den USA von der Polizei zur Entsperrung gezwungen werden
- Die Ungarische Bevölkerung soll mit einer Internetsteuer belegt werden und protestiert dagegen
- Mit dem location-history-visualizer kann man eine Heatmap seiner von Google gespeicherten besuchten Orte erstellen („Standortverlauf“)
- Ein Erklärvideo zu ISDS (und warum das zu verhindern ist)
- Der Springer Verlag gibt Google nun eine Gratislizenz um keine Leser, die über Google kommen, zu verlieren. Ganz grosses Kino.
- Der BND möchte 4.5 Millionen Euro investieren (lassen) um SSL-geschützte Verbindungen abhören zu lassen
- In Österreich wird gezielt versucht über Internetforen Meinung „zu machen“
- Barack Obama ist für Netzneutralität
- Um Terroristen via Drohnenangriff gezielt auszuschalten wird eigentlich die SIM-Karte des mutmasslichen Terroristen anvisiert. Das kann zu Kollateralschäden führen.
10 Jahre Musikgeschmack auf Last.fm
Am 26. November 2004 habe ich mich auf Last.fm (technisch eigentlich bei seinem Vorgängerprojekt „Audioscrobber„) registriert und seit dem (fast) durchgehend die Metadaten der Musik, die ich täglich höre, an Last.fm übermitteln lassen.
Herausgekommen ist 10 Jahre später ein Profil meiner Lieblingskünstler, das sich mit lastchart.com sehr schön visualisieren lässt. Leider errechnet Last.fm die Beliebtheit von Künstlern über die Anzahl der gespielten Tracks und nicht die Dauer derselben. Dadurch werden z.B. die hervorragenden FACT Mixes, die ich gerne höre und die in etwa eine Stunde lang sind, nur geringfügig einfakturiert.


Als Übermittlungssoftware verwende ich übrigens nicht den offiziellen OSX Last.fm Client sondern ScrobblePod.
Android Profil-System mit Ringleader, Tasker & Elixir 2 – Teil 2
Im ersten Teil dieser kleinen Tutorialserie habe ich gezeigt, wie man sämtliche Töne eines Android Telefons mit der App Ringleader an seine Bedürfnisse anpassen kann und damit verschiedene Profile („at home„, „on street„, „at work„, „at night„) erstellen kann.
In diesem zweiten Teil geht es darum die durch Ringleader nicht abgedeckten Anforderungen umzusetzen. Dazu werden zusätzlich die Apps Tasker und Elixir 2 benötigt.
Weiterlesen »
Android Profil-System mit Ringleader und Tasker – Teil 1
Eines der besten Features meines letzten Feature-Phone, dem Nokia E52, war meiner Meinung nach das Profil-Management-System. Schon bei meinem Dumb-Phone Nokia 3310 konnte man zwischen Profilen wechseln. Ein Profil definierte damals die Kombination von Klingelton/-lautstärke, SMS-Ton/-Lautstärke und Vibration Ja/Nein. Beim E52 kamen zusätzlich noch Töne für „neue Email“ dazu.
Bei Android-Geräten gibt es so ein System nicht out-of-the-box, was wohl auch daran liegt, dass ziemlich viele Apps (Email-Clients, Threema, WhatsApp, …) einen Ton erzeugen können.
Mittlerweile besitze ich mit dem OnePlus One mein drittes Android-basiertes Mobiltelefon und habe mit mit Hilfe von Third-Party-Apps ein Profil-Management-System, das meinen Ansprüchen genügt, zusammengebastelt:
Das Ende meines Motorola Droid Razr
Das Motorola Droid Razr war bis Juli 2013 mein Telefon. Auf das LG Nexus 4 bin ich nur aus Performance-Gründen umgestiegen, optisch war das Motorola Droid Razr das schönste Mobiltelefon, das ich jemals besass (vielleicht ändert sich das mit der Ankunft meines OnePlus One). Seit Sommer 2013 lag das Droid Razr in einer Schublade und als ich es heute wiedereinmal in die Hand nehmen wollte musste ich feststellen, dass sich die Rückseite „aufgebogen“ hat:
Unter der Kevlar Rückseite hatte sich der Akku aufgebläht (?) und die dünne Abdeckung nach aussen gedrückt.
Das Gerät hat zu diesem Zeitpunkt übrigens noch funktioniert und lies sich einwandfrei bedienen. Erst nach dem Entfernen des Akkus war das logischerweise nicht mehr möglich:
Das Gleiche ist übrigens auch bei einem an der selben Stelle gelagerten iPhone 3GS passiert, nur dass dort die Plastikschale stabiler war und sich der Akku Richtung Platine „ausgebreitet“ hat und diese verbogen hat.
Links zum Denken 29
- Der Bayerische Rundfunk hat auf seiner Website eine tolle Sektion zum Thema Etymologie von Redensarten.
- Facebook analysiert den Beziehungsstatus anhand der abgesetzten Posts und Kommentare
- Wie man zwischen einem von einem Roboter „handgeschrieben“ und einer von einem Menschen handgeschriebenen Text unterscheiden kann.
- Australien schränkt die Rechte seiner Internetbenutzer weiter ein und stärkt die Kompetenzen seines Geheimdiensts
- ein 20 Minuten Interview mit Hamed Abdel-Samad zum Thema Islam/Islamisierung
- In Dubai patrouillieren die Polizisten bald mit Google Glass. Inklusive (Verbrecher-)Gesichtserkennung und (Verbrecher-)Datenbankanbindung.
- Adobe ist sehr interessiert am Leseverhalten der Benutzer seines eBook-Readers. Und überträgt diese Daten unverschlüsselt.
- Australien möchte keine Flüchtlinge aufnehmen und startet daher eine
InfoAbschreckungskampagne - In den USA herrscht grosse
AngstPanik wegen Ebola. - Anita Sarkeesian musste einen Vortrag an der Utah State University absagen, weil jemand mit einem Massaker gedroht hat, falls der Vortrag gehalten wird
- Joel Spolsky zum Thema Produktivität am (Programmierer-)Arbeitsplatz
- Airbnb ist in New York grossteils illegal
Wandern: Ebenalp im Alpstein
10. Zurich Film Festival – ZFF Talks
Dieses Jahr habe ich es aus zeitlichen Gründen leider nur zu einem ZFF Talk geschafft:
Casting: die richtige Besetzung finden: Corinna Glaus ist eine der drei wichtigen Casterinnen im Schweizer (Film)Raum und spricht in ihrem ZFF Talk über die Wichtigkeit des Castings und welche Methoden es gibt der Regie den „richtigen“ Schauspieler für die entsprechende Rolle im Drehbuch vorzuschlagen. Leider war ihr Vortrag etwas konfus, sie hat oft ihren eigenen roten Faden verloren und ist in ihrer Präsentation vor und zurückgesprungen. Bezeichnet dafür war auch, dass sie das eigentliche Herzstück und Highlight ihres Vortrags – hochinteressante Castingaufnahmen für eine Rolle im Schweizer Tatort – erst am Ende nach ihrem Schlusswort gezeigt hat. Sie hatte davor einfach darauf vergessen.
Nach dem eigentlichen Talk gab es eine aufschlussreiche Frage und Antwort Session, in der sich Corinna Glaus dann sichtlich wohler gefühlt hat als während ihrer Präsentation.
3 von 5 Punkten.
10. Zurich Film Festival – 3
The Rise and Rise of Bitcoin: Die Dokumentation erzählt die Geschichte der virtuellen Währung Bitcoin von ihren Anfängen, dem Mysterium Satoshi Nakamoto, bis hin zu aktuellen Ereignissen wie dem Zusammenbruch von Mt.Gox oder den Geschehnissen rund um Charlie Shrem. Der Film wird anhand der Geschichte von Daniel Mross, einem Bitcoin Enthusiasten der ersten Stunde, erzählt und erklärt das ökonimische Konzept einer „freien“ nicht durch zentrale Stellen regulierbaren Währung auf anschauliche Art und Weise. Der Film geht nicht auf technische Details („wie funktioniert das Minen genau?“, „Was passiert beim Verification-Prozess?“, …) ein und hat so das Potential ein breite(re)s Publikum zu erreichen.
Am Ende gab es mangels Moderation und Anwesenheit eines Filmcrew-Mitglieds keine interessante Diskussion.
4 von 5 Punkten.
Showrunners widmet sich dem Lüften der Geheimnisse um die Produktion einer TV-Serie. Ein Showrunner ist für die Leitung einer TV-Serie verantwortlich. Der Film führt anhand von Interviews von vielen (wenig bekannte) Showrunnern von (sehr bekannten) Fernsehserien durch die einzelnen Stufen der Produktion einer Fernsehserie: J.J. Abrams (Lost, Fringe, …), Joss Whedon (Buffy the Vampire Slayer, Angel, Dollhouse, Firefly, …), … Sie alle plaudern aus dem Nähkästchen und geben fast alle eine identische Grundaussage: „Ich habe den besten Job der Welt“ und gleichzeitig „Es ist der härteste Job der Welt, ich würde ihn niemandem empfehlen“.
Im Anschluss gab es eine spannende Frage und Antwort Session mit dem Regisseur Des Doyle.
4 von 5 Punkten.
By the Gun: Ein Mafiafilm nach Schema F. Der Regisseur lässt kein einziges Mafiafilm-Cliché aus: Der Mafiaboss, der ein Puff betreibt; der ältere Bruder, der nicht möchte, dass sein junger Bruder Teil der Organisation wird sondern lieber ins College geht; der von seinem Vater verstossene Sohn, der in der Mafia eine neue Familie sucht; die Tochter des Mafia-Boss, die sich in ein Mitglied eines anderen Mafiaclans verliebt; … Der Film ist sehr eindimensional, langweilig, ohne Plottwists und das Ende ist zu 100 Prozent vorhersehbar. Nicht einmal die Action-Szenen machen den Film interessant.
Im Anschluss gab es keine Frage und Antwort Session.
1 von 5 Punkten.
The Equalizer: Ein durch die Fingierung seines eigenen Todes aus dem CIA ausgetretener Agent muss noch einmal in den Kampf ziehen, als eine junge Frau, zu der er ein Vater-Töchterliches Verhältnis pflegt, von ihrem Zuhälter verprügelt wird. Leider tötet der Agent dabei die 5 wichtigsten Personen der an der amerikanischen Ostküste tätigen russischen Mafia. Die lässt das natürlich nicht auf sich sitzen und daher entwickelt sich ein Actionfilm der Marke einer-gegen-alle mit viel Blut und Schiessereien. Klingt eindimensional, wird aber durch einen hervorragend spielenden Denzel Washington und den sehr langsamen bewussten Szenen zwischen den Action-Momenten aus der Mittelmässigkeit gehoben.
3.5 von 5 Punkten.



