- John Oliver über Sportstadien (klingt langweilig, ist aber interessant)
- Wie Donald Trump Fragen beantwortet
- Anita Sarkeesian über Frauenärsche in Videospielen
- So leicht bekommt man eine Hausdurchsuchen wegen eines Kinderpornografieverdachts (ab Minute 19:25)
- Wie schnell man sich ohne es zu merken gegen die eigenen Prinzipien handeln kann
- Falschmeldungen zum Thema Flüchtlinge und Migration halten sich hartnäckig
- ein elendslanger – aber sehr interessanter – Text über Werbung im Internet
- TP-Link Router können in Zukunft nicht mit alternativen Firmwares bespielt werden. Und andere Hersteller werden folgen.
- John Oliver über Donald Trump. Und was Donald Trump als Präsident der USA bedeuten würde. Und was käme mit Trump?
Links zum Denken 44
Links zum Denken 43
- Samantha Bricks Versuch eine Firma mit nur weiblichen Angestellten zu führen ist gescheitert
- Persönliche Daten werden zwecks Online Tracking mittels Ultraschall zwischen Geräten übertragen
- Sascha Lobos Meinung zum Thema „Mehr Überwachung“
- eine interaktive Grafik zeigt, wieviel ein biologisch und fair hergestelltes Hemd kostet (und der Artikel dazu)
- westliche Firmen stellen dem sogenannten „Islamischen Staat“ Internet-Infrastruktur zur Verfügung
- In Delhi herrscht dicke Luft
- Jemand bringt falsche Gutscheine in Umlauf um Hetze gegen Flüchtlinge zu machen
- Wenn man ein Gesetz nicht durchbringt, dann versteckt man es einfach in einem anderen Gesetzesentwurf
- Eric Frey denkt, dass Polen 2016 das Krisenland Europas wird
- EMN hat ein passendes Comic zu Chinas neuesten Plänen gemacht
- Maximilian hat eine Linksammlung zusammengestellt, von der ich gerne jeden einzelnen Link teilen möchte
- In Brasilien leiden 2400 Neugeborene wegen eines von Mosquitos übertragenen Virus an Gehirnschaden
World Usability Day 2015
Ich war am World Usability Day an der HSR in Rapperswil. Hightlight war die Podiumsdiskussion mit Dagmar Muth (Amazee Labs), Toni Steimle (Ergosign) und Andreas Schrafl (UBS) zum Thema Innovation & User Experience sowie der Vortrag von Markus Mettler (Brainstore) zum Thema „Die DNA der Innovation“.
Vielen Dank an die Organisatoren und den CAS Front End Engineering für das Ticket!
Besteigung des Gross Aubrig
Wir haben das – vielleicht – letzte gute Wetter dieses Jahres genutzt und den Gross Aubrig bestiegen.
Links zum Denken 42
- das Handelsblatt
verbreitet Falschinformationen und „alle“ grossen Deutschen Medien kopieren diese - in Deutschland soll ein Gesetz gegen Datenhehlerei durchgesetzt werden, das eigentlich einem ganz anderen Zweck dient
- Julian hat die Terrorbilanz Deutschlands für das erste Halbjahr 2015 gepostet
- Apple kickt die App des Chaos Computer Club aus dem Store
- In Bayern gelten für Kiffere andere – nirgendwo niedergeschriebene – Gesetze
- Die deutsche Telekom möchte Startups zur Umsatzbeteiligung verpflichten
- Edward Snowden über die Möglichkeiten des GCHQ auf Smartphones zuzugreifen
(wer einen UK VPN zur Hand hat, sollte sich die dazugehörigen BBC-Dokumentation ansehen) - Domainfactory und Host Europe verlegen ihre Serverfarmen nach Frankreich und fallen damit eventuell unter das französische Vorratsdatenspeicherungsgesetz
Links zum Denken 41
- Ronny hat einen tollen Kurzfilm gefunden
- Joko & Klaas mit einer wichtigen richtigen Ansage an all die Asylkritiker da draussen
- Gregor Gysi von DIE LINKE über Flüchtlinge, Netzpolitik und die Griechenlandkrise
- Der dreijährige Aylan Kurdi starb auf der Flucht mit seiner Familie im Mittelmeer
- eine Dokumentation über die Herkunft von Leder- und Pelzprodukten. Brutal.
- Wil Wheaton bloggt und gibt seine Meinung zum 5000% Preisanstieg eines HIV-Wirkstoffs kund
- Fefe mit ein paar Zahlen und Relationen zur Flüchtlingskrise
- Kashmir Hill hat eine virtuelle Firma gegründet und versucht sie populär zu machen. Mit Erfolg.
- ein tolles Erklärbärvideo, das zeigt, wieso gerade jetzt soviele Flüchtlinge aus Syrien zu uns in die EU kommen (wollen)
- Und ein Interview mit Rasmus Egendal vom World Food Programme wo es um das gleiche Thema geht
- Warum flüchten muslimische Flüchtlinge eigentlich nicht auf die arabische Halbinsel?
- Parship behauptet, dass sie nicht wie Ashey Madison gehackt werden können: Sie haben nämlich 7 Sicherheitsstufen.
- Heute ist Equal Pay Day in Österreich. Eine andere Meinung dazu.
- 27 komplett überflüssig gegenderte Produkte
11. Zurich Film Festival – 3
The Russian Woodpecker: Der Ukrainer Fedor Alexandrovich hat die Theorie, dass das Atomkraftwerk Tschernobyl vom Zentralkomitee der UdSSR absichtlich in die Luft gejagt wurde um den Fehlschlag eines militärischen Radarprojekts zu vertuschen. Teils recht wirr wird der Zuseher durch einzelne Stationen der jüngeren ukrainischen Geschichte geführt und – meiner Meinung nach – einige voreilige und nicht wirklich auf Fakten basierte Aussagen gemacht. Siehe auch: Verschwörungstheorie.
Im Anschluss war Fedor Alexandrovich anwesend und hat in seiner konfusen Art einige Fragen beantwortet. Wobei ich das Gefühl hatte, dass er wegen der Sprachbarriere nicht immer das ausdrücken konnte, was er tatsächlich zum Ausdruck bringen wollte.
1 von 5 Punkten.
The Man Who Knew Infinity: Der äusserst begabte indischer Mathematiker Srinivasa Ramanujan wird in der Zeit des ersten Weltkriegs an das Cambridge Trinity College eingeladen um dort seine Forschung voranzutreiben und zu publizieren. Dort entwickelt sich ein Konflikt zwischen der „intuitiven“ Mathematik Ramanujans und seinem Mentor (Jeremy Irons), der auf formale Beweise besteht um sich vor der Fachwelt keine Blösse zu geben. Zusätzlich wird die Geschichte durch die Probleme eines Inders in der englischen Gesellschaft der damaligen Zeit und Ramanujans Beziehung zu seiner in Indien verbliebenen Frau angereichert.
3 von 5 Punkten.
Chaebols und Chabolas ist eine Dokumentation über das Streben nach Arbeit. Es wird Spanien mit einer Arbeitslosenrate von 22% mit Südkorea verglichen, das es innerhalb von zwei Generationen vom Dritte-Welt-Land in die G20 geschafft hat. Der Film beleuchtet sowohl die Macro-Perspektive aus (Volks-)wirtschaftlicher Sicht als auch konkrete Schicksale einzelner Einwohner der beiden Länder.
Ich persönlich finde die Stimme des Erzählers aus dem Off ist von der Stimmlage her und der Betonung für eine Dokumentation eher ungeeignet.
Vor dem Film war der Regisseur Christian Neu anwesend und hat einige spannende Dinge zu dem Film erzählt. Unter anderem was Chaebols in Südkorea sind und was man in Spanien unter Chabolas versteht.
4 von 5 Punkten.
11. Zurich Film Festival – 2
Gruber geht: Gruber (Manuel Rubey) ist ein sarkastisches Werbeagentur-Arschloch, wie es im Buche steht. Als er die Diagnose Krebs bekommt, ändert sich sein Verhalten vorerst nicht. Erst nach und nach realisiert er, dass man sich Familie, Freunden und der Liebe gegenüber auch öffnen und Beistand in Anspruch nehmen kann. Ein Film über das Einsam-Sein nach einem Roman von Doris Knecht.
Leider ohne anschliessende Anwesendheit eines Filmcrewmitglieds. Ein Extrapunkt für den Wiener-Dialekt, der viel Heimatgefühl erzeugt hat.
3.5 von 5 Punkten.
Becks letzter Sommer: Der ehemalige Punkrockstar Robert Beck (Christian Ulmen) schlägt sich als unzufriedener Musiklehrer an einem Berliner Gymnasium durchs Leben. Als er das musikalische Talent eines seiner Schüler entdeckt, beschliesst er diesen zu fördern und ihm einen Plattenvertrag zu besorgen. Dazu kommen unterschiedlichste „normale“ und absurde Nebenhandlungen, in die Beck verstrickt ist.
Der Film versucht meiner Meinung nach zu viel auf einmal zu sein (Komödie, Kleingangsterfilm, Roadmovie, Coming of Age Film, …) und ist dadurch keines davon zufriedenstellend.
Anschliessend erzählte der anwesende Regisseur Frieder Wittich ein paar sehr lustige und interessante Anekdoten vom Dreh und stand für Fragen bereit.
4.5 von 5 Punkten.
Chung fung che: Vier Kleingangster wollen als Polizisten verkleidet einen Leichentransport anhalten, in dem illegal Geld transportiert wird. Allerdings haben vier andere Gangster exakt die gleiche Idee, verfügen aber über echte Waffen. Daraus ergibt sich eine Aktionkomödie mit vielen Verwechslungen, Slapstick und Absurditäten. Anfangs war das Verfolgen der Untertitel recht schwierig, weil vor allem zu Beginn viel Dialog für das Verstehen der Story notwendig war.
3.5 von 5 Punkten.
11. Zurich Film Festival – 1
The Bright Day: Eine Iranerin muss innerhalb eines Nachmittags Zeugen eines Unfalls mit Todesfolge dazu überreden vor Gericht auszusagen. Diese sträuben sich aus verschiedenen Gründen und der Regisseur Hossein Shahabi schafft es ein – soweit ich es beurteilen kann – sehr authentisches Bild der iranischen Justiz und der Zivilbevölkerung zu zeichnen. Der Film ist sehr Dialoglastig und man kommt teilweise kaum nach die Untertitel zu lesen. Meiner Meinung nach haben die beiden Hauptdarsteller eine aussergewöhnliche Schauspielleistung vollbracht.
Leider gab es im Anschluss keine Frage&Antwort Session mit einem Beteiligten der Filmcrew.
4 von 5 Punkten.
Krigen: Ein dänischer Militärkommandant wird im Zuge des Kriegs in Afghanistan dazu gezwungen eine unmögliche Entscheidung zu treffen. Er entscheidet sich für die ihm unterstellten Soldaten und muss vor einem Militärgericht in Dänemark die Konsequenzen tragen. Nebenbei zeigt der Regisseur Tobias Lindholm den Wahnsinn des asymetrischen Krieges. Und zwar sowohl aus Sicht der Soldaten, die hinter jedem afghanischem Zivilisten einen Taliban vermuten (müssen) als auch aus Sicht der Familie des Kommandanten, die in Dänemark im Ungewissen auf seine Rückkehr wartet.
Tobias Lindholm hatte auch 2012 einen Film mit einem sehr ähnlichen Thema am Zurich Film Festival im Programm.
3.5 von 5 Punkten.
Regression: Minnesota, 1990: Angela Gray (gespielt von Emma Watson) beschuldigt ihren Vater des sexuellen Missbrauchs, aber dieser kann sich an nichts erinnern. Mittels Hypnosetherapie findet der Ermittler Bruce Kenner (gespielt von Ethan Hawk) heraus, dass eine satanistische Sekte ihr Unwesen in der Stadt treibt und scheinbar (fast) jeder Bürger der Stadt unwissentlich Mitglied dieser ist. Am Ende gibt es einen interessanten Twist, aber leider (obwohl ich dem Setting – Kleinstadt, Polizeiarbeit, ein wenig Horror – nicht abgeneigt bin) sprang der Funke nicht wirklich auf mich über.
Vorher war der Regisseur Alejandro Amenábar anwesend und hat ein paar Worte über den Film verloren. Leider gab es auch hier keine Frage&Antwort Session am Ende.
2 von 5 Punkten.
Die dunkle Seite des Mondes: Urs Blank (Moritz Bleibtreu) ist erfolgreicher Anwalt mit Spezialisierung auf Firmenfusionen. Als er die „Hippy Braut“ Lucille (Nora von Waldstätten) kennenlernt und sie gemeinsam Magic Mushrooms zu sich nehmen ändert sich sein Leben und seine Psyche. Bei dem Versuch aus dem anhaltenden Horrortrip wieder herauszukommen gerät er immer tiefer in (s)eine Welt aus Fantasie und verquerter Realität.
Nachdem die Vorstellung die Weltpremiere des Films darstellte, war (fast) die komplette Filmcrew inklusive dem Schweizer Autor Martin Suter, dessen Buch als Vorlage für den Film dient, anwesend und Steven Gätjen hat nach der Vorstellung einige Fragen gestellt. Die meisten Antworten waren aber eher langweilig und ohne Pepp, wurden aber trotzdem vom Publikum meist mit tosendem Applaus bedacht.
3 von 5 Punkten.
11. Zurich Film Festival – ZFF Talks
Auch dieses Jahr habe ich mir einen der kostenlosen ZFF Talks im Festivalzentrum am Sechseläuten-Platz angesehen.
Profession: Stuntman: Der Moderator von UPC startet seine Anmoderation und mitteldrin steht Manuel Schweizer aus der ersten Reihe auf und die beiden beginnen sich um das Mikrofon zu streiten. Nach etwa 40 Sekunden greift der Moderator zu einer Vase und drischt sie dem Stuntman auf den Kopf, dieser bricht zusammen und das Publikum ist erstmal baff. Dann Applaus. Ein gelungenes Intro zu einem ZFF Talk über die Profession Stuntman.
In weiterer Folge erzählt Manuel Schweizer über seinen Werdegang als Stuntman, zeigt einige Videos von Stunts, erläutert wie ein Stunt vorbereitet wird und dass auch die Spezialeffekte wie Explosionen oder Rauch meistens vom Stuntteam erledigt werden. Danach gab es eine kurze Live-Demonstration mit Freiwilligen aus dem Publikum wie man mittels Kamerawinkel und -position eine Ohrfeige möglichst realistisch für den Zuseher inszenieren kann (und natürlich so, dass der Stuntman nicht wirklich getroffen wird). Zum Abschluss gab es eine Fragerunde mit einigen interessanten Antworten.
4 von 5 Punkten.
















