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Router Update – ASUS RT-AC68U AC1900 Black Diamond

16 Mrz

Seit 2007 hatte ich einen Netgear WGR614 v7 Router im Einsatz. Die Technologie entwickelt sich ständig weiter und 7 Jahre sind ein langer Zeitraum in der IT-Branche. Das und die Gerüchte und Meldungen über mysteriöse Hintertüren in diversen – unter anderem auch Netgear – Routern haben mich dazu bewogen dieses zentrale Teil meiner (Inter)Netzwerk-Infrastruktur auszutauschen.

Der erste Gedanke war eine Open Source1 Firmware auf dem WGR614 zu installieren oder beim Neukauf darauf zu achten, dass auf dem neuen Gerät eine solche Firmware installierbar ist. Nach einem Blick auf diese Wikipedia Übersichtsseite zu Wireless Router Firmware Projects habe ich das jedoch schnell wieder verworfen: Viel zu viel Auswahl und – nach einem schnellen Überfliegen – auch viel zu viel Handarbeit. Da ist mein Streben nach Bequemlichkeit doch wesentlich grösser als meine Liebe zum Basteln.

Also doch eine Original-Firmware auf einem neu gekauften Produkt. Nach dem Lesen einiger Tests fiel meine Wahl auf den Asus RT-AC68U AC1900 Black Diamond, der bei einigen Tests auf den vorderen Plätzen zu finden war und – quasi als Bonus – von keiner amerikanischen Firma gefertigt wird.

Die Installation ist einfach und ging ohne Probleme vonstatten. Mit speziellen Features wie dem Anhängen von USB-Festplatten oder dem Einrichten von Rechte-eingeschränkten Gastnetzwerken habe ich mich noch nicht beschäftigt.

Das – neben dem Zugriff auf das Internet – wichtigste Feature für mich ist performanter Datentransfer vom HTPC zum MacBook Air oder zum Fernseher. Vor dem Router Upgrade habe ich bei grossen Dateien immer auf das Kabelnetzwerk zurückgegriffen, weil ich via WLAN nur knapp 3MB/Sekunde erreicht habe:

WLAN Datenübertragungsgeschwindigkeit mit dem Netgear WGR614v7

Nach dem Einbau des ASUS RT-AC68U AC1900 Black Diamond erreiche ich bei gleicher Router- und Laptop-Position mehr als die fünffache Geschwindigkeit:

WLAN Datenübertragungsgeschwindigkeit mit dem Asus RT-AC68U AC1900 Black Diamond

Dabei ist noch anzumerken, dass die Position des Routers in der Wohnung dezentral direkt hinter dem Fernseher sicher nicht optimal ist und man vermutlich noch ein paar mehr MB/Sekunde rausholen könnte.

Ein Feature, das besonders Martha (WAF!) gut gefällt, ist die Möglichkeit sämtliche LEDs des Routers über einen „Hardwareschalter“ abzuschalten und so für ungetrübten Fernsehgenuss zu sorgen (da das Gerät seine blauen Status-LEDs ansonsten ziemlich stark direkt unter der unteren Kante des Fernsehers leuchten lässt).

1) mit dem Gedanken Open Source gleich „viele Leute sehen den Code“ gleich „weniger Sicherheitslücken und Hintertüren“

 
 

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