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un week-end à Paris

27 Jul

Mit dem TGV geht es von Zürich in viereinhalb Stunden nach Paris. Die angebotenen Reisezeiten sind günstig: Am Freitag früh morgens Abfahrt, so dass man Mittags in Paris ist, und am Sonntag am Abend zurück. Gebucht bei TGV-Europe.com.

Gewohnt haben wir im Hôtel La Perle im relativ zentralen Stadtteil St. Germain. Prinzipiell kann ich das Hotel empfehlen, allerdings sollte man auf jeden Fall beim Buchen darauf achtenbestehen, dass man ein hofseitiges Zimmer bekommt. Das Hotel liegt nämlich mitten in einem Ausgehviertel und Nachts ist auf den Strassen viel los. Aber mit Fenster zum Hof konnten wir sogar bei offenem Fenster ohne Lärmbeläsigung schlafen.

Ansonsten sind wir viel durch Paris geschlendert, haben verschiedene versteckte Ecken gefunden und natürlich auch diese und jene Sehenswürdigkeit abgeklappert.

Notre Dame: Beeindruckend, aber die meisten Touristen verhielten sich recht respektlos und haben die gleichzeitig stattfindende Messe mit ihrem Fotografiewahn gestört. Auf den Turm sind wir nicht gestiegen, die Warteschlange war ewig lang und unter 2 Stunden wären wir nicht drangekommen.

Montmartre mit der Basilika Sacré-Cœur war beeindruckend und mit Touristen und Strassenverkäufern überlaufen. Aber wir haben ein paar Blocks nordöstlich der Kirche ein wunderbares Bistro Au Relais gefunden wo wir hervorragend französisch gefrühstückt haben. Wenn das Personal kein (oder nur schlechtes) Englisch spricht und an den Nebentischen Franzosen frühstücken, dann weiss man, dass man in einem halbwegs authentischen Platz gefunden hat. Empfehlung!

Paris-Plages auf der Voie George Pompidou der Seine ist ebenfalls einen Spaziergang wert.

Der Louvre ist gigantisch, wurde aber aus Zeitmangel nicht von innen begutachtet. Aber auch draussen im Hof und dem Park gab es viel zu sehen.

Am Eiffelturm haben wir die Wartezeit auf uns genommen und sind nach fast 2 Stunden mit dem Aufzug ganz oben angekommen. Die Sicht war fantastisch und Paris ist von oben mit all seinen markanten Bauwerken nochmals beeindruckender. Auch wenn es sehr touristisch ist, ein Fahrt auf die Spitze sollte man zumindest einmal gemacht haben.

Kurz vor der Abfahrt sind wir noch von der (ehemaligen) Bastille zum Centre Pompidou und Les Halles spaziert, was ebenfalls ein schöner Spaziergang mit vielen interessanten Eindrücken war.

Ganz Paris kann man an einem Wochenende natürlich nicht abdecken, aber wenn man nicht wie gehetzt von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit läuft kann man doch einige nette Plätze finden und das Pariser Lebensgefühl einatmen.

Basilika Sacre Coeur

Pont Neuf von der Pont des Arts aus

Eiffelturm

Notre Dame Detail

Rue des Canettes

Sicht vom Eiffelturm stromabwärts

Radball vor Les Invalides

 
 

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