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Restaurant Rosso

17 Mai

Auf Empfehlung von harrysding.ch waren wir im Restaurant Rosso (vorsicht, sehr spartanische Website) bei der Hardbrücke. Das Lokal selbst ist richtig schwierig zu finden, man muss recht weit in einen scheinbar verlassenen Industriehinterhof hineingehen und darf die sehr unscheinbar beschriftete Holztüre nicht übersehen.

Das Restaurant besteht aus einem grossen Raum im Industriehallenflair mit einer breiten alten Holzfensterfront. Wir hatten etwa 2 Wochen zuvor reserviert und bekamen trotzdem nicht unbedingt die besten Plätze im Raum, für Laufkundschaft war kaum Platz, es waren fast alle Tische reserviert.

Das Essen war gut, aber nicht herausragend, und die Bedienung etwas überfordert. Die Auswahl an Speisen ist ausreichend (etwa 5 Hauptmahlzeiten und 7 Pizzen) und die Weinauswahl gross.

Positiv: Man kann bereitgestellte Karaffen mit Leitungswasser aus einem zum Industrieflair passenden Wasserhahn füllen und mit an den Tisch nehmen.

Der Grundgeräuschpegel war etwas zu laut, man konnte sich zwar unterhalten, musste aber seine Stimme doch ziemlich erheben. Ausserdem war es ziemlich warm und schwül in dem Raum. Fast wünscht man sich ein Raucher zu sein, von denen immer mindestens zwei mit Weinglas und Zigarette in der Hand vor der Eingangstür an der kühlen Abendluft zu finden waren.

Das Ambiente und die anderen Gäste entschädigen etwas dafür. Vom alternativen Pärchen über Eltern mit Kindern im Kinderwagen und Sportlern, die nach dem Badminton von der nahegelegenen Sportanlage auf ein Bier vorbeikommen, bis hin zu Geschäftsleuten in Anzug und Krawatte sind fast alle Typen von Mensch vorhanden. Da gibt es immer was zu sehen.

Fazit: Definitiv einen Besuch wert, aber bei den Punkten, die bei Restaurants normalerweise zählen, haben andere die Nase vorne.

 
 

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